
Während sich bei den anderen Alm-Hütten zumeist Wanderer und Pilger tummeln und die
Atmosphäre eher eine ruhige, gemütliche und gesellige ist, hat der Wirt der
Trahütter-Hütte diese zu einer Tages-Tourismusstätte und einem Schnellimbiss
gemacht.
Er erlaubt allen die Zufahrt zu seiner Hütte. Diese Zufahrt führt über
einen mehreren kilometerlangen, geschotterten Forstweg, durchquert mehrere
Weiden und ist bei weitem nicht für ein großes Verkehrsaufkommen gedacht/ausgelegt.
Ab 5h früh beginnen sich die Autos vor der Hütte zu sammeln, mit Kennzeichen
aus G, GU, LB, DL............um 7h konnten wir bereits über dreißig Autos zählen die
die Idylle der Alm vollends zerstörten. Es sind allesamt Schwammerlsucher, die
mit riesigen Körben ausschwärmen, und wenige Stunden später mit zig Kilos des
begehrten Naturproduktes wieder die Heimreise mittels motorisierten Untersatzes
quer durch die Schutzlandschaft antreten. Der Wirt duldet dies, da (nach seiner
eigenen Aussage) ein paar von diesen Schwammerljägern auch anschließend in
seiner Gastwirtschaft einen Kaffee trinken.
Der wirtschaftliche Nutzgedanke ist längst auch auf einer so abgelegenen
Alm-Hütte wie es die Trahütter-Hütte ist, angekommen. Halleluja